Take a look

Take a look

Nette kleine Gerätschaft aus dem Optikerbedarf. Ich habe keine Ahnung was man durch das Drehen der einzelnen Einstellungen so alles kaputt machen kann aber es sieht spaßig aus.

Am Infostand der Piratenpartei in Bramsche

Eigentlich nur hier weil zu lang für einen Tweet:

Wahlkampf mach Spass! Muss ich ja mal sagen, auch wenn Regen, Kälte, alleine rumstehen, gefühlte Inneffektivität und allgemeine plattitüdenhafte Ablehnung einem manchmal die Motivation rauben so gibt es dann auch hin und wieder die kleinen Motivationsgeschichten, die einen dann doch wieder vor die Tür treiben und ich hoffe, jeder hat beim Wahlkampf die ein oder andere dieser Geschichten, die uns mal wieder auch im Gesamten etwas mehr von diesem Ding Namens Motivation bringen.

Der katholische Kindergarten

Eine Dame kommt an den Infostand: Entschuldigen Sie, ich habe da mal eine ungewöhnliche Bitte. Mein Sohn hatte einen Piratenpartei-Sticker an der Jacke kleben aber er geht in einen katholischen Kindergarten und da ist er irgendwie auf wundersame Weise verschwunden. Kann ich bitte so viele haben, bis die dran bleiben?

Die intransparente Rutschenpolitik in Bramscher Schulen

Eine Mutter kommt mit Ihren zwei Töchtern an den Infostand.

Tochter 1: Mama, warum steht der da?
Mutter: Der ist von der Piratenpartei, der möchte, dass wir ihn wählen.
Tochter 2: Warum sollen wir den wählen?
Mutter: Also hier auf dem Schild steht, ich soll euch fragen, fragt doch mal den jungen Mann
Tochter 1: Hallo, warum sollen wir Piraten wählen?
Ich: Oh, da gibt es vieles aber Ihr habt doch am Kindergarten bestimmt einen Spielplatz, oder?
Tochter 1: Ich geh schon zur Schule!
Tochter 2: Ich auch, wir gehen beide schon zur Schule!
Ich: Ok, dann stellt auch mal vor, bei euch an der Schule wird ein neuer Spielplatz gebaut und alles wird neu gemacht. Und wenn alles fertig ist, merkt Ihr, dass die zwei Tischtennisplatten gebaut haben aber keine Rutsche.
Tochter 1: Stimmt! Bei uns an der Schule gibt es zwei Tischtennisplatten aber keine Rutsche.
Ich: Ob als ich es gewusst hätte ;-) Wir Piraten wollen nun, dass deine Mutter im Internet nachlesen kann, warum die keine Rutsche gebaut haben und nicht, dass Ihr alle immer fragen müsst und dann keiner antwortet.
Tochter 2: Warum gibt es bei uns am Spielplatz keine Rutsche?
Ich: Das weiß ich nicht, das hat mal irgendjemand im Rathaus entschieden und der hat bestimmt auch andere Leute gefragt, ob nun Tischtennisplatten besser sind oder Rutschen aber wir möchten wissen, wen er gefragt hat, einen Tischtennisplattenverkäufer oder jemand anderen.
...

Mehr davon?

Mehr davon will ich jetzt von euch lesen! Los, motivize yourself!

Social Experiments Teil 1: Mit dem Thermobecher zu Burger King

Der Mensch ist ja Faul und deswegen läßt man ja auch gerne die Arbeit von anderen erledigen, sei es von Maschinen oder man kauft sich halt eine Dienstleistung ein.

Eine in den letzten Jahren immer beliebter gewordene Dienstleistung ist auch die Zubereitung von Kaffee und da man ja immer unter Zeitdruck leidet soll dieser dann am besten transportabel sein, also "to go".

Das Problem an der Sache: Es wird dadurch mal wieder ziemlich viel Müll produziert, der eigentlich nicht notwendig ist, wer einmal der Stadtreinigung beim Entleeren eines Mülleimers an einer viel frequentierten Bushaltestelle zugesehen hat, weiß wovon ich spreche.

Auch die Schnellfresskette Burgerking möchte in das Geschäft mit den heißen Getränken einsteigen, nachdem der Konkurent mit den goldenen Bögen hier schon seit längerem hier tobt. Begleitet von viel TV-Werbung preist man Kaffeespezialitäten für einen halben € an und da sich meine Kaffeebohnenvorräte gen Ende neigten, wollte ich dieses Angebot einfach mal ausprobieren.

Nun besitze ich einen Thermobecher mit 0,4 Litern Fassungsvermögen und der Angebotskaffe beinhaltet 0,2 Liter Kaffee, Cappuccino etc. also mal ausprobieren ob ich für 1,- € meinen Becher füllen lassen kann.

Die Angestellte im Burger-King beantwortete meinen Wunsch nur mit einem positiven "Natürlich" und stellte den zugegebenermaßen recht großen Becher in den Kaffeevollautomaten und kurze Zeit später hielt ich ein dampfendes, koffeinhaltiges Getränk innerhalb meines Thermobechers in Händen, schön 2 Becher und 2 Deckel gespart.

Blöd nur, dass sich die Kaffee-Zusätze wie Zucker und Milch in kleinen Einwegverpackungen befinden und die einzigen Rührmöglichkeiten aus kleinen, weißen Plastikstäbchen bestehen.

Als nächstes teste ich dann mal den Becher in einer Bäckerei.

Kleiner Spaziergang in Wald, Feld und Flur

Ich habe mich heute dann mal wieder seit langem nach draußen gewagt, war ja schönes Wetter.

Und so habe ich auch mal wieder eine Verwendung für meine Kamera gehabt, die erfreulicherweise sogar noch etwas Akku aufwies.

Und was fotografiert man wenn man keinen Plan hat, wohin man latschen will und wenn man die Landschaft um einen herum schon zu oft auf dem Sensor hatte? Genau Blumen! Im Gegensatz zu Menschen können die nicht blöd gucken und Sie kommen jedes Jahr wieder frisch raus, auch wenn ich weiß, dass ich mich hier wiederhole.

Anbei das Ergebnis von etwa 1 Stunde Spaziergang.

Bildergalerie: 

Vom Träumen und Wachbleiben

Erinnerte mich dann doch ein wenig an die Matrix gestern Nacht.

Wenn man fest schlummernd in einem Traum feststeckt und während des Traumes feststellt, dass man träumt und im Traum dann noch beginnt diese Feststellung zu beweisen indem man etwas macht, was man sonst nicht könnte (schweben zum Beispiel, warum hab ich nichts cooleres gemacht), ist das schon recht cool.

Blöd nur, wenn mann dadurch dann aufwacht und 1 Stunde nicht wieder einpennen kann, ich brauche einen Kaffee.

Wikipedia Klartraum

Neuiranemische Rollknopfaugenkrabbe und Südnorbadische Erdnanenpaste

So stand ich also an der Bushaltestelle und wartete auf den Zug als plötzlich ein Rennpferd langsam um die Gerade bog.

Ich horchte entsetzt auf um nicht von herunterfallenden Erdbeeren erschlagen zu werden oder sah zu meiner Freude dadurch viel verschwommener als danach. Gegenüber im Schreibwarenladen pflanzte ein Pizzabäcker einen Döner und ich bekam so langsam Durst. Wie lange musste ich noch warten um endlich aus dem Rentenalter herauszukommen und zur Schule zu gehen?

Ich sattelte auf und fuhr zur Messe um reinen Rotwein einzuschenken und darüber hinaus auch meine Feinde mit sitzenden Ovationen zu bedenken. Denn eines werde ich nie vergessen: Den Monat in dem die Rathausglocke zum letzten mal getreten wurde.

Fundstück auf dem Ikea-Parkplatz

Gyros-Kartoffelauflauf

Zutaten

400
Gramm
1
150
Gramm
100
Gramm
100
Gramm (gerieben)
200
ml.
400
Gramm
getrockneter
  • Den Backofen auf 200 °C aufheizen
  • Paprika und Champignons in dünne Streifen schneiden
  • Gyros, Paprika und Champignons in einer Pfanne scharf anbraten
  • Kartoffeln in sehr dünne Scheiben schneiden, am besten hierzu einen Gemüsehobel verwenden
  • Feta-Käse klein würfeln
  • In einer Auflaufform jeweils Kartoffelscheiben, Feta-Käse, Fleisch-Gemüse-Mix schichten, jede Kartoffelschicht mit Salz, Pfeffer, Muskat und Bärlauch würzen
  • Die Sahne seitlich angießen
  • Auflauf mit Emmentaler bestreuen
  • Auflaufform bei 200 Grad abgedeckt für etwa 35 Minuten in den Ofen stellen, Vorsicht die Sahne kocht auf und wenn die Auflaufform zu klein ist, muss man danach den Backofen schrubben.
  • Abdeckung entfernen und den Käse weitere 10 Minuten goldbraun werden lassen

PS: Ich weiß, ist ähnlich dem Kartoffelauflauf aber ich nutze das unter anderem als Notizzettel.

Ein Rant gegen blöde Mailbetreffs

Immer wieder passiert es, dass ich mich über sinnlos gewählte Mailbetreffzeilen aufrege, meistens bei Personen, denen man das geschickterweise nicht ins Gesicht brüllt.

Daher hier einfach mal um mich nicht personenbezogen aufzuregen, eine kleine Zusammenfassung, was an Betreffzeilen nur bedingt hilfreich ist:

  • Mail von $Name: Nunja, diese Information gibt mir schon der Absender der Mail Preis, das musst du nicht mehr in den Betreff schreiben, außer evtl. Du schreibst von einer Mailadresse, die mir bisher nicht bekannt war.
  • Meine Homepage: Schon besser, wir wissen nun worum es geht. Blöd nur, wenn sich alle deine Mails um deine Homepage drehen
  • WICHTIG!!!!!!!1!!ölf!!: Hmm... sieht nach schlecht gemachten Spam aus und wenn ich nicht auf den ersten Blick erkennen kann, worum es geht, kann es kaum so wichtig sein
  • Schau mal: Na schau mal wie schön die Landschaft ist?
  • RE: RE: RE: ANT: RE: RE: irgend eine alte Mail: Ok, wenn du deinen alten Mailbestand auch als Adressbuch nutzt, gerne das mach ich teilweise auch nicht anders. Aber bitte nutze nicht immer die Antwortfunktion auf uralte Mails. Bei den allermeisten Mailclients kann man in der Mailanzeige auch auf die Mailadresse klicken und eine neue Nachricht erstellen.

Leute, ich denke nicht, dass ich alleine damit auf der Welt bin, dass ich mein Mailarchiv auch als Nachschlagewerk nutze. Wenn ein altes Problem nochmal auftritt, bringt es mir nichts, wenn alle Mailbetreffzeilen gleich sind. Es bringt auch nichts, wenn ich 20 Mails öffnen muss um das Richtige zu finden, wenn man am Telefon sagt, dass man eben nachsehen möchte, wie die Fehlermeldung von anno-Dazumal noch hieß.

Auch wenn man sein Mailpostfach als Todo-Liste missbrauchen möchte, ist es doof, wenn man mehrere gleichlautende Aufgaben hat.

Ein guter Betreff beinhaltet die für mich in möglichst wenigen Worten um was es geht. Also statt immer wieder die selben nichtssagenden Sachen in den Betreff zu schreiben, nutzt z.B. einfach statt "Meine Homepage" lieber "Meine Homepage - Änderung im Impressum"

Busfahren mit Weser-Ems-Bus und den Verkehrsbetrieben Osnabrück

Nachdem ich gerade den Artikel von Thomas zum Thema: Busfahren mit dem HVV in Hamburg gelesen habe, muss ich mich dann doch mal aufraffen, meine Erlebnisse der vergangenen Woche aufzuschreiben.

Zunächst einmal eine Feststellung "Ich bin faul" und das impliziert: "Ich fahre mit dem Auto".

Nun ist das Auto oder allgemein der Individualverkehr nicht von Ausfällen gefreit und so überbrückte ich den Werkstattbesuch meines KFZ mit einer Wochenkarte der Verkehrsbetriebe Osnabrück mit Gültigkeit zwischen Wallenhorst und Hilter a.T.W..

Nun zum ersten negativen Punkt des ÖPVN, zumindest auf dieser Strecke: Laut Fahrplan bin ich mehr als doppelt so lange unterwegs wie mit dem KFZ, gepaart mit ein wenig Sicherheit und dem Fußweg zur Bushaltestelle bedeutet dies: eine Stunde früher aufstehen (Und Abends dann eine Stunde später @home zu sein, was dann wieder dazu führt, dass man weniger frisch kocht und lieber auf die Schnelle Fertigfrass ). Wer mich kennt: Früh aufstehen ist so gar nicht meins.

Dann auf der Preisliste der erste positive Aspekt: Die Monatskarte für 92,- € bzw. als Abo-Monatskarte nur 77,- €: Dafür kann man kein Auto fahren und hat dazu noch die positiven Effekte sich in der Innenstadt das Parkhaus sparen zu können.

Auch positiv: Ich habe, einen Sitzplatz vorausgesetzt, Zeit für mich, kann lesen, Musik hören (nicht zu laut) oder auf meinem Touchscreen herumpatschen.

Das Problem nur, das mich dann doch wieder zum KFZ greifen lässt: Die Umsteigemöglichkeit zwischen zwei Linien. Wenn einen der Fahrplaner 8 Minuten Umsteigezeit prognostiziert (Bei einem Fußweg zwischen den Bussteigen von max. 1 Minute, wenn man rennen muss auch deutlich weniger) aber an 4 Tagen in der Woche 3 Tage der erste Bus mehr als 8 Minuten Verspätung hat und man eine Stunde am nicht wirklich einladenden Neumarkt / Johannisstraße auf den nächsten Bus warten muss und dann auch eine Stunde zu spät zur Arbeit kommt, vergeht einem dann doch der Spaß. Die Alternative ist dann natürlich zur Sicherheit eine halbe Stunde früher abzufahren, um genug Puffer für Verspätungen zu haben. Bedeutet aber auch wieder blöd am Neumarkt herumzustehen.

Von daher würde ich für mich sagen: Ohne Umstieg oder bei einem Umstieg in eine hochfrequente Linie (20-Minuten-Takt statt Stundentakt) würde ich sofort das Auto stehen lassen. Auch lässt sich der der ÖPVN in Osnabrück keinesfalls mit dem von einer Metropole wie Hamburg vergleichen, auch hier würde ich nur im Ausnahmefall mit dem eigenen Auto fahren.

Aber muss ein ÖPVN nicht attraktiv für den Autofahrer sein? Vielleicht schreckt gerade das von Thomas so beschriebene Erlebnisbad die Autofahrer ab, vielleicht muss auch der ÖPVN "zwangsattraktiv" gehalten werden, eben durch extra Busspuren oder eine City-Maut wie in London. Oder vielleicht ist der fahrscheinlose ÖPVN auch keine so blöde Idee, denn über den Preis kann man die Faulheit besiegen. Oder aber höhere Takte und besser aufeinander abgestimmte Fahrpläne.

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