Wirrer Traum oder: ich habe die perfekte Neubesetzung für Wetten, dass..?

Meistens kann man sich ja nicht an seine Träume erinnern und wenn dann ist die Erinnerung an die Träume meistens ziemlich wirr.

Aber dieser Traum kam mir doch fast vor wie eine Vision und der Grund, warum ich ihn nun hier niederschreibe ist, dem ZDF die Lösung für Ihre Probleme zu offenbaren oder zumindest, sollte mein Traum nicht in Erfüllung gehen, sagen zu können: Hättet Ihr mal auf mich gehört!

Und zwar träumte ich den Vorspann von "Wetten, dass..?" und aus der Tür trat nicht Thomas Gottschalk sondern sein Nachfolger: Willi Weitzel, der "Willi wills wissen"-Willi.

Und als ich dann auch noch heute morgen bei Wikipedia lesen musste, dass Willi Weitzel vom ZDF als Moderator für Christliche Feiertage verpflichtet wurde, wusste ich: Willi muss "Wetten, dass..?" Übernehmen!

Sehen wir es doch mal ganz realistisch: Es gibt im deutschsprachigen Raum derzeit doch nur Zwei Gruppen von Kandidaten für Thommys Nachfolge: Die einen würden sich mit "Wetten, dass..?" die Kariere vollkommen zerhauen und die anderen sind dieser Aufgabe nicht gewachsen, nein ich drücke das zu nett aus: Es sind zu große Vollnulpen für diese Aufgabe!

Aber was macht mich zum Experten für die Nachfolge von Haribo-Thomas? Ich habe die vorletzte "Wetten, dass..?"-Folge geguckt, weil nichts besseres lief und davor seit Ewigkeiten dieses Format nicht mehr verfolgt. Aber genau das macht mich zu dem Experten dem das ZDF nun horrende Beratervergütungen in den Hintern schieben sollte!

Warum habe ich als Kind "Wetten, dass..?" so gerne geguckt? War es die Tatsache, dass man einen Grund fürs lange Wachbleiben hatte? Oder weil man Abends Chips und Erdnüsse futtern konnte? Oder aber die internationalen Stars? Nein: Es war der Eventcharakter! Die Wetten waren noch spannend, und die Strafen für falschliegende Promis noch lustig.

Und hier kommt Willi ins Spiel: Diese kindliche Begeisterungsfähingkeit, die er uns im Kinderfernsehen gezeigt hat ist genau das was es braucht, die Wetten wieder in den Vordergrund zu stellen! Dann ertrage ich auch zum 10. mal Otto oder Iris Berben als Wettpaten die von Ihrem neuesten ZDF-Schnulzenfilm erzählen, dann dürfen Peter Maffay und Udo Jürgens gerne weiterhin darum wetteifern, wer die meisten Auftritte am Samstag Abend bei Thommy Willi schafft.

Nein der Sofa-Part ist mir vollkommen schnuppe, den kann gerne auch jemand anders als Willi übernehmen, gerne auch Anke Engelke, die hat wenigstens den Schneid den armen Stars auch mal fiese Fragen zu stellen und würde ein wenig Pepp in die Sache bringen. Alle mal besser als die Produkt-Placement-Puppen Thommy und Michaela Michell Hunziker.

Der Harpe wäre cool gewesen aber das Duo Willi und Anke würde der Sendung wieder Event-Charakter bescheren.

So liebes ZDF: Meine Adresse steht im Impressum, da könnt Ihr einen Verrechnungscheck für mein Beraterhonorar hinschicken, danke.

die Kommunalwahl in Niedersachsen ist vorbei. Aus allen Orten strömten gestern die guten Ergebnisse der Piraten über Twitter herein.

Ich trat für die Piraten in Wallenhorst für den Gemeinderat an.

Wenn ich ehrlich bin: Ich hatte nicht allzufest mit einem Mandat gerechnet, ganz einfach deswegen, da die Piraten in Wallenhorst nur in einem von zwei Wahlbereichen angetreten sind und mir bewusst war, dass es schwer werden würde, wenn man schon vor der Wahl 7539 von 19299 stimmberechtigten Bürgern nicht die Möglichkeit haben, die Piraten zu wählen.

Euphorie machte sich beim ersten Teilergebnis bei mir breit: Der Wahlbereich 10 war als erstes ausgezählt und die Piraten erhielten 2.86% der Stimmen, in Wahlbereich 11 waren es dann sogar 4.42%. Mit diesen Zahlen im Kopf und lauter Musik machte ich mich von der Stadthalle Osnabrück, wo ein Sitz für die Piraten recht sicher war, auf zum Rathaus Wallenhorst.

Ich will nun nicht zu lange um den heißen Brei herumreden: Das Endergebnis für die Gemeinde Wallenhorst lag bei 1,36% und 432 Stimmen absolut (Dafür nochmal ein herzliches Dankeschön an die Wallenhorster für das entgegengebrachte Vertrauen). Die Linkspartei zog mit nur 82 Stimmen mehr in den Wallenhorster Rat ein, jedoch trat sie in beiden Wahlbereichen an.

Wenn man nur den Wahlbereich 2 betrachtet, kann man mit 2.25% wohl von einem soliden aber nicht überwältigenden Ergebnis sprechen (Überwältigt haben mich gestern Abend andere: Delmenhorst, Braunschweig, Hannover...).

Warum bin ich denn nun enttäuscht?

Ich kann es im Moment selber nicht sagen. Bin ich enttäuscht, weil ich sehen musste, dass das Potential da ist und wir uns hier durch zu wenig Aktive in der Fläche / auf dem flachen Land selber behindern? Bin ich enttäuscht, da ich an den Ergebnissen der einz. Wahllokale sehen kann, dass in Bereichen in denen ich durch unsere Last-Minute-Flyeraktion Informationen an die Wähler gebracht habe, die Ergebnisse besser ausgefallen sind? Oder bin ich einfach nur enttäuscht, da mich die ersten Ergebnisse euphorisch gemacht haben?

Aber es hilft nicht enttäuscht zu sein. Es hilft nur es beim nächsten mal besser zu machen und von den erfolgreicheren zu lernen. Ein paar Punkte, die wir hier in Osnabrück auf jeden Fall angehen sollten, nicht erst zu nächsten Wahl sondern schon diese Woche!

  • Wir müssen in die Fläche: Wir können uns nicht Chancen verbauen nur weil wir Wähler schon am Stimmzettel enttäuschen, nur weil wir nicht draufstehen (Abgesehen von Wallenhorst ist im ganzen Landkreis Osnabrück kein anderer Pirat angetreten und in der Stadt Osnabrück fehlten uns auch Kandidaten in 2 von 8 Wahlbereichen)
  • Wir müssen in die Presse: Zu oft habe ich im Wahlkampf gehört: Euch gibt es noch? Das will ich nicht mehr hören.
  • Wir müssen organisierter werden: 10.000 Flyer innerhalb von 4 Tagen verteilen ist ein super Leistung für 7 Piraten aber wie wäre es mit 20.000 Flyern innerhalb von 8 Tagen? Oder mit 30.000 Flyern mit 21 Piraten?

Ich werde daher an unserem nächsten Stammtisch folgende oder ähnliche Vorschläge unterbreiten:

  • Wandernde Stammtische/Piratentreffs außerhalb Osnabrücks auf dem Land. Das haben wir schon angefangen aber das sollten wir besser organisieren. Piraten vor Ort einbinden, Termin frühzeitig ankündigen evtl. mit PM, evtl. Infostand vor dem Termin um Interessierte direkt einzuladen.
  • Eine Idee aus Braunschweig aufgreifend: AG Arschtritt
  • Eine PM / Woche zu aktuellen lokalen Themen: Damit hat man dann auch Input für die Webseite

Aber wie gewinnt man Mitglieder? Denn ohne aktive Mitglieder vor Ort müssen wir uns auch zur Landtagswahl in 1 1/2 Jahren auf die Ballungsräume beschränken.

Ich werde in Wallenhorst auf jeden Fall weitermachen. Man wird mich im Rat sehen, nicht im Stuhlkreis aber auf den Zuschauerrängen.

Lecker Brötchen

Grashüpfer auf Basilikum

Grashüpfer auf Basilikum

Als ich vorhin nach Hause kam, begrüßte mich dieser junge Hüpfer an der Wand meiner Küche.

Bevor ich Ihn an die frische Luft setzen konnte, musste ich ihm doch noch kurz das einzige grüne Pfleckchen in der Küche Zeigen: Den Bio-Basilikum aus dem Supermarkt umme Ecke.

Veranstaltungstipp: Osnabrück unter Dampf 2011

kleiner Tipp für alle, die in der Nähe von oder in Osnabrück wohnen: Das Dampflokfest der Osnabrücker Dampflokfreunde.

Ich war 2009 dort und fand das gebotene recht cool. Bestimmt können sich aber auch kleinere Kinder sehr gut amüsieren.

Brandung

Aussichtsturm am Hafen Juist

Frisia X

Schlusss machen im Wandel der Zeit

FrüherTM wurden Beziehungen nicht beendet, man blieb seinem Partner treu bis zum bitteren Ende, denn das Braten in der Hölle© war noch eine wirkungsvolle Drohung.

Klar, wer es sich leisten konnte, hatte seine Gespielen oder Gespielinnen und der ein oder andere ließ ungeliebte Ehefrauen auch mal hinrichten aber sonst gab es keinen Ausweg außer man gründete seine eigene Kirche.

Irgendwann gegen Ende des letzten Jahrhundert war das alles gar nicht mehr so richtig wichtig und fest, wenn man nicht verheiratet war rief man seine zu verfließende an, sprach bei einem letzen Candlelightdinner miteinander oder schrieb einen Brief, wenn man Angst vor der Reaktion des Gegenübers hatte. War man verheiratet sah die Sache dann schon anders aus, denn dann ließ man sich diesen Brief durch einen Anwalt schreiben.

Später musste man dann seine Worte weise wählen, denn 160 Zeichen für eine SMS lassen hier nicht viel Spielraum für Erklärungen.

In letzer Zeit soll es Mode sein, seine Beziehung dadurch zu beenden, indem man bei Facebook seinen Beziehungsstatus auf "Single" setzt.

Ich prognostiziere: Demnächst macht man Schluss, indem man die betreffende Person bei Google+ in einen anderen Kreis verschieb.

Aber was laber ich eigentlich: Ich werde auch dieses soziale Netzwerk nicht betreten und meine Beziehung will ich auch nicht beenden, hätte darüber hinaus auch keinen Bock auf Hölle uns so.

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