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Sooo süß: Der spukende Haushalt im Blog der NY-Times

Wer ließt denn heute noch AGB?

Wie Golem.de berichtet, hat sich ein britischer Onlineshop am 1. April per AGB-Passus 7500 Seelen erschlichen.

Das ganze war zwar ein Aprilscherz, wie das Datum schon impliziert, wirft aber doch die Frage auf, was Unternehmer in Ihren AGB alles reinschreiben könnten und wann es dem ersten auffällt.

Klar, viele Onlineshopbetreiber würden auf eine ellenlange Rechtserklärung sehr gerne verzichten und alles wichtige in einfachen Worten erklären nur wenn Sie das machen würden, würde der nächste Abmahnhai recht schnell vorbeischwimmen und zubeißen.

Was hilft es den Verbraucher, wenn er erstmal ellenlange Rechtserklärungen lesen muss um online einzukaufen? Dann kann man fast genauso schnell im stationären Handel vorbeischneien denn hier ist es ganz einfach:

Händler: Ich verkaufe dir diese Waren für XX €
Kunde: Ich kaufe dir diese Waren für XX € ab

übereinstimmende Willenserklärungen, peng fertig.

Klar, online gibt es da schon mehr zu regeln, Widerrufserklärung, Versandkosten, Rücksendemodalitäten, Zahlungmodalitäten etc. Müsste man das im Supermarkt an der Kasse auch alles regeln würde es dort auch länger dauern.

Nur ist die Lösung hier, ellenlange AGB zusammenzustellen die eh kein Endkunde versteht und meistens einfach in der Form abnickt, dass es gar nicht erst versucht diese zu lesen oder zu verstehen?

Mann müsste als Verbraucher einfach konsequent sein und in keinem Online-Shop kaufen in denen man die AGB nicht versteht. und der Gesetzgeber müsste im Sinne des Verbraucherschutzes die Rahmenbedingungen schaffen, dass es dem Kunde ohne Rechtsanwalt ermöglicht wird, die Modalitäten eines Kaufvertrages zu verstehen.

Meine Wunschvorstellung ist da ja ein Text von 140 Zeichen :-) ein Text, der in der Länge maximal diesem hier entspricht und der in den Bestellablauf eingeblendet wird. kein extra Fenster, keine Checkbox. Die Auflistung der Waren, Versandkosten, Versand + Rechnungsadresse, Widerrufserklärung, Erklärung zur Gewährleistung, fertig.

Memo an mich selbst: Piwik

Piwik - Web analytics - Open source, merken und bei Gelegenheit mal ausprobieren. Finde es immer gut die Kontrolle über alle Daten zu haben, auch darüber was von fremden wo gespeichert wird, wenn derjenige meine Webseite aufruft.

Da war mal was

Der Berliner Comiczeichner Flix hat gerade die 40. und letzte Folge der "Da war mal was..."-Comics online gestellt.

Erstellt für den Berliner Tagesspiegel und zeitgleich online verfügbar gibt es die Episoden mittlerweile auch in Buchform (Darauf achten, dass man die zweite Auflage erwischt, die hat 4 Episoden mehr) und als OpenAir-Ausstellung an der Bernauer Straße in Berlin.

Die Comics von Flix sind sowieso empfehlenswert, "Da war mal was..." enthält aber meinen ganz persönlichen "Stiftung Christian testet - Besonders wertvoll"-Stempel.

Netter Artikel auf Spon

Gerade auf Spiegel online entdeckt: Der Nachteil an den ganzen App-Stores für an sicht geschlossene Geräte: Zwangsjacke für das Internet. Also ich weiß: Meine nächste Spielekonsole wird der/die/das Openpandora, mein nächstes Handy Mobiltelefon entweder eines mit offenem Betriebssystem oder wieder ein Simpelmodell, deren Möglichkeiten ich sowieso kaum ausnutze.

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